Partner

Jonas Kaufmann ist Markenbotschafter für BMW

BMW TV Spezial 2010

 

Jonas Kaufmann ist Partner von ROLEX

Die Welt von Rolex / Kunst und Kultur

 

Jonas Kaufmann wird exklusiv ausgestattet von STRENESSE

Gespräch mit Gabriele Strehle in „Elle“ (5.2010)

Showcase in München (5.2009)

 

Das oben stehende Foto werden manche von Ihnen aus meinem Buch kennen. Dort trägt es die Unterschrift: „Uhr von Rolex, Hemd von Strenesse, Auto von BMW: Kaufmann beim Fotoshooting in Portugal“. Viele fanden das ganz witzig, anderen war es zu kommerziell: Ob ich es denn nötig hätte, als Werbeträger zu fungieren?

Nein, nötig habe ich es nicht. Aber es macht mir Spaß. Ich liebe die Kleidung von Strenesse, ich fühle mich in den Hemden und Anzügen, die Gabriele Strehle kreiert hat, äußerst wohl. Und ich bin seit Kindesbeinen ein BMW-Fan. Als mir mein Schwager während meines Musikstudiums in München einen Job beim BMW-Fahrservice anbot, war ich selig! Dafür liess ich sogar einen Teil meiner Haarpracht, denn mit wilden Locken wurde man dort nicht zugelassen, da musste ein „ordentlicher“ Haarschnitt her. Vor diesem Hintergrund bin ich nur allzu gern Markenbotschafter für BMW: alte Liebe rostet nicht. Übrigens habe ich, was BMW betrifft, noch einen unerfüllten Traum: Einmal den Roadster 507 fahren, diesen eleganten Sportwagen aus den späten Fünfziger Jahren, der zu Recht als Ikone in der Geschichte des Automobildesign gilt!

Und was die Uhren Rolex betrifft: wer sie einmal getragen hat, legt sie nur ungern wieder ab. So kam es, dass ich sie bei einer Bühnenprobe der „Walküre“ an der Metropolitan Opera in New York anbehielt. Für das edle Chronometer war das ein Härtetest: Als ich nach dem tödlichen Schwertstreich von Hunding mit dem Arm auf den Bühnenboden aufschlug, machte es laut und deutlich „Klong!“. Bryn Terfel, mein wunderbarer Wotan, registrierte das glänzende Objekt sogleich mit Argusaugen, und als er mich in väterlicher Umarmung umfangen hielt, hat er doch tatsächlich versucht, mir im Zeitlupentempo die Rolex zu entwenden, obwohl er ja selbst eine hat!!

Nein, ich finde es nicht ehrenrührig, für hochwertige Luxusgüter Werbung zu machen – und warum sollten ausgerechnet Künstler immun sein gegen die schönen und angenehmen Dinge des Lebens? Viele meiner Vorgänger waren Werbepartner, Richard Tauber wurde in dieser Funktion sogar durch ein Lied des berühmten Kabarettisten und Komponisten Friedrich Hollaender verewigt:

 

„Fleck auf der Schleife?

Nimm Tauber-Seife!

Kleine Erfrischung?

Nimm Tauber-Mischung.

Tauber als Gatten

Tauber auf Platten,

Tauber zum Nachtisch,

Tauber im Nachttisch,

die Stimme so lind strömt wie lenzliche Luft,

der Name verfolgt dich noch bis in die Gruft.“

 

Das „linde Strömen“ bezieht sich übrigens auf Taubers Plattenfirma Lindström. Soll einer noch sagen, dass die Verbindung von Kunst und Kommerz nicht auch kreative Energie auslöst. In diesem Sinne,

Ihr Jonas Kaufmann