"La Forza del destino" in London

Jonas Kaufmann ist diesen Frühling am Royal Opera House in Verdis "La Forza del destino" zu hören. Opernfans aus aller Welt freuen sich darauf, Kaufmann erstmals seit 2015 wieder an der Seite von Anna Netrebko erleben zu dürfen. Die musikalische Leitung hat Antonio Pappano, Regie führt Christof Loy, neben Kaufmann und Netrebko sind unter anderem Ludovic Tézier, Ferruccio Furlanetto und Alessandro Corbelli zu hören. Die Aufführung am 02. April wird in vielen Kinos weltweit übertragen. Um ein Kino in Ihrer Nähe zu finden, das die Aufführung überträgt, nützen Sie bitte diesen Link.


Fotos: Bill Cooper / Royal Opera House

"Jetzt gab ein angegrauter Kaufmann nicht mehr den wilden Außenseiterrebellen, sondern einen vom Leben früh gezeichneten Soldaten. Der ist untröstlich und vokal allerfeinst gebrochen, wenn er am fatalen Schluss zwischen Leichen sitzt. Der trompetet kaum mehr mit jugendlichem Furor die Töne heraus, sondern steuert sie souverän, mit stets kontrollierter Technik an, lässt sie an- und abschwellen, erfüllt souverän und musikalisch einen Charakter durch Noten."

Manuel Brug, Welt, 23.03.2019

"Opernabende wie dieser geschehen nur alle heiligen Zeiten. [...] Als notorischer Langsamstarter bekannt, ging Kaufmann hier sofort mit Begeisterung an die Sache, er sprang mit Stolz und Prahlerei durch das Fenster, und begann sofort einen Fluss an bronzenem Ton."

Mark Pullinger, Bachtrack, 22.03.2019

L'Opéra on tour

Das Repertoire des Albums "L'Opéra", welches im September 2017 erschien, bringt Jonas Kaufmann auf eine Deutschland-Tournee mit Auftakt in der Berliner Philharmonie. Das französische Opernrepertoire liegt Jonas sehr am Herzen, denn diese faszinierende Musik spiegelt eine einzigartige Epoche in der europäischen Kultur wider. Begleitet wird er vom PKF - Philharmonia Prag unter der Leitung von Jochen Rieder. Für die Duette stehen ihm in Berlin und Frankfurt Kate Aldrich sowie in München und Hannover Anita Rachvelisvhili zur Seite.

Fotos: Marcello Curto

"Kaufmann, der gerne Themenalben veröffentlicht („Puccini“, „Du bist die Welt für mich“), stellt auch bei diesem Ausflug über den Rhein sofort klar, was es ist, das seine Stimme so attraktiv macht: Es ist das gezähmt Heldische, das nicht alles platt walzt, was im Weg steht, sondern das durchzogen ist von feinen Lyrismen, von tenoraler Leichtigkeit – merke: nicht Leichtgewichtigkeit."

Udo Badelt, Tagesspiegel, 08.02.2019

"Kaufmanns sehr dunkel timbriertem Tenor liegen die lyrischen, nachdenklichen Stücke, die in der Höhe Zartheit wünschen und in höchstem Maße bekamen und eher in der Mitte erblühen, was sich in einem geradezu verträumten Auftakt aus Meyerbeers „L’Africaine“, „Pays merveilleux“, zeigte [...]"

Judith v. Sternburg, Frankfurter Rundschau, 12.02.2019

 


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