"Einsame Klasse": Peter Grimes in München

Foto: Wilfried Hösl

Die Wiederaufnahme von Stefans Herheims Inszenierung von Peter Grimes an der Bayerischen Staatsoper war ein großer Erfolg. Solisten, Chor, Orchester und Dirigent wurden vom Publikum stürmisch gefeiert. "Einsame Klasse", lautete die Headline in der Süddeutschen Zeitung, "Mit Jonas Kaufmann in der Titelrolle wird 'Peter Grimes' zur Sternstunde an der Staatsoper."

Im Forum Klassik begeistet steht zu lesen: "Dass Kaufmann in seinem Fach das Nonplusultra ist, zeigte er an diesem Abend erneut. Die Rolle – Britten schrieb sie einst seinem Lebensgefährten Peter Pears auf den Leib – ist strapazierend und stimmlich im Heldentenor-Fach angelegt. Kaufmann singt, wenn es darauf ankommt, in den großen Chorszenen stark und souverän gegen die Dorfgemeinschaft an, zeigt aber auch stimmlich in den so herrlich innigen, an die Pianissimo-Grenze gehenden Stellen die große Farbpalette seiner Stimme. Nicht minder überzeugt sein Schauspiel. Er ist nicht nur ein begnadeter Darsteller der großen Helden und Liebhaber, sondern auch des verzweifelten Anti-Helden."

Freitag, am 30. September ist die vorerst letzte Aufführung von Peter Grimes. Vereinzelt gibt es noch Tickets, clicken Sie hier.

Aida in Verona

Verona 2021, EnneviFoto

Ein Jahr nach seinem Konzert-Debüt in der Arena di Verona (der Abend endete mit sieben Zugaben!) wird Jonas Kaufmann dort erstmals in einer Opernproduktion auftreten: am 28. August singt er in der Zeffirelli-Inszenierung von Verdis Aida den Radames, neben Maria José Siri in der Titelpartie. Für Tickets klicken Sie hier.

 


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